20
Okt
2011

die nachbarin

sie kam gerade nach hause. ich sah sie durch das fenster in ihre wohnung gehen. fünf minuten gab ich ihr noch, schenkte mir ein glas wein ein. ein guter, edler roter. dann ging ich los - zu meiner nachbarin.

es dauerte nur kurz bis sie auf mein klingeln hin öffnete. ihre schuhe hatte sie ausgezogen, kostüm und bluse waren tadellos. "ich ruf dich später an.", sagte sie noch ins handy, als sie mich an der geöffneten türe sah.

kein weiteres wort.

ich drängte sie mit dem oberkörper gegen die wand, schob ihr zwei finger fordernd rein. dann zog und schob ich sie zum tisch, drückte ihren oberkörper auf die platte und fixierte sie mit festem griff im genick.

ein spontaner nachmittagsfick. der perfekte feierabendbeginn.

meine nachbarin hat stil. auch dann, wenn sie stillos gefickt werden will.

4
Jul
2011

der spaziergang

es war ein angenehmes telefonat. nach kurzem chat wollten wir die stimme des anderen hören. nur kurz, denn der neue tag war erst (oder schon) eine stunde alt. doch wie es so ist, wenn man sich spontan versteht, ging während des gesprächs die sonne auf, tauchte die in der nacht ausgeregneten restwolken für einen augenblick in ein tiefes, fast magisches rot.

über gott und die welt, über gute musik und schlechte filme sprachen wir. über die vorteile des winters und nachteile des sommers. und über sex. natürlich! denn das war es, worum es uns ging. um ein treffen, um das prickelnde eines anfangs, um das tabulose aus- und durchleben unserer lust. und es war gut festzustellen, dass wir auf einer wellenlänge bei wesentlichen punkten sind. ruhige und entspannte momente sind uns wichtig, sagten wir; harte und fordernde sessions brauchen wir jedoch nicht weniger. im gegenteil!

drei tage später war wochenende. sie zeigte mir ihre stadt, ihr lieblingscafé. dann den an wald grenzenden see. weiter den weg tiefer in den wald. nur noch leise hörten wir die stimmen der badegäste des sees durch die vielen bäume hindurch. längst hatten wir den wanderweg verlassen, schlug unser herz mit jedem schritt schneller.

"nochmal! bitte ... nochmal!", hörte ich sie fast flehend betteln, als sie mit dem oberkörper an einem baum lehnte, den kopf gesenkt, ihren hintern fordernd rausstreckend -

und meine eine hand ihr kleid hochschob und die andere ihren hintern immer wieder traf.

es dauerte eine weile, bis wir den wald verliessen.
wir hatten uns zuviel zu geben.

es wurde ein intensives wochenende.

2
Apr
2011

ihre hand

ist gut,
sie greift fest zu,
massiert entschlossen,
verzögert und beschleunigt gekonnt -
und genießt das ergebnis
auf ihrer haut, in ihrem gesicht,
ihrem mund.

23
Apr
2010

spontan

manchmal ist das internet ne praktische sache.

zumindest dann, wenn man den weg durch den endlosen dschungel aus langweiligen, verklemmten oder arroganten menschen hin zu denen findet, die wissen was sie wollen.

so haben wir also kurz getexten, telefoniert, vorlieben und no-go's abgesprochen und uns am folgenden tag getroffen. der kaffee, auf den wir uns unverbindlich am bahnhof verabredet haben, tranken wir im gehen zu ihrer wohnung. dort gönnten wir uns nen leckeren wein, kamen uns auf der couch schnell näher. das wir beide heiss waren, war keine frage.

sie küsst gut! sehr gut! eine echte geniesserin. eine letzte kurze pause, die weingläser geleert, ne cd der red hot chili peppers in die anlage, ordentlich aufgedreht und dann durchgestartet...

die spuren der gerte auf ihrem po werden auch heute noch zu sehen sein ... an ihren handgelenken werden aber die spuren der handschellen, die sie mir gab, verschwunden sein ... in meinem hirn ist noch ihr satz, den sie gepresst und atemlos hervorbrachte: "so geil hat noch keiner in meinen mund gespritzt!".

manchmal ist das internet schon ne praktische sache...

28
Aug
2009

nach der party

eine durchschnittliche party mit einigen durchschnittlichen alleinunterhaltern. sie war dezent aber um so gekonnter gestylt. das effekthascherische war nie ihr ding. und doch war ihr outfit, das dezente kleid mit dem nicht ganz so dezenten ausschnitt ein genuß. es gibt frauen, die sehen gut aus, es gibt kleider, die gut aussehen, doch nur selten bilden ein kleid und eine frau so eine einheit wie damals bei ihr. eine durchschnittliche party, ja, durchschnittliche alleinunterhalter, ja, man erkennt sie immer, auch wenn man sie zum ersten mal sieht.

an diesem abend beschloss ich zu überwintern. ich würde diese party ertragen, würde sie nicht aus den augen lassen und bemerkte, dass auch sie mich nicht allzu lang mit ihrem blick verliess. die schickimicki pärchen verliessen nach und nach den ort der mittelmässigen selbstinszenierung, nahmen ihre eitelkeiten mit sich und liessen geleerte und oftmals auch halbvolle gläser zurück. die ruhe kehrte in die wohnung zurück, doch die spannung in der luft war zu keinem zeitpunkt an diese abend höher als jetzt.

kurz lies sie sich auf die couch sinken, ihr blick ging für einen kurzen moment ins leere und zum ersten mal verlor sie an diesem abend ihre körperspannung und ihr kleid war für einen kurzen moment ohne leben, war wieder nur stoff. "ich denke", sagte ich, "wir haben uns jetzt wirklich ein glas wein verdient", öffnete eine neue flasche, nahm zwei gläser und füllte diese einem guten rotwein entsprechend zu einem drittel. sie lag inzwischen halb auf der couch, lächlete: "das erste glas wein, dass ich heute wirklich geniessen kann".

es muss etwa drei uhr nachts gewesen sein, als ihre eine hand meine hose öffnete, die andere bereits meinen schwanz suchte. ihr kleid streifte ich ihr ab - es durfte sich nun ausruhen. mit einem sanften aber bestimmten druck meiner hand gab ich ihr zu verstehen, dass sie sich auf die couch legen soll. ich drückte ihre beine auseinander, küsste die innenseite ihrer schenkel, spürte ihre bewegung, wie sie höher rutschte und sich hinlegte, sich hingab. meine zunge leckte ihre schamlippen, mein zeigefinger spielte sanft mit ihrer klit. ihre stimme drang zu meinem ohr, ihre hände griffen in mein haar. diesen druck gab ich an sie weiter, leckte stärker, saugte und massierte sie.

"fick mich !", hörte ich sie sagen. nein, eher ein unendliches bitten. "leg dich auf den bauch!", sagte ich und sie folgte sofort. beide waren wir ausgehungert, gelangweilt vom alltäglichen.

jetzt drückte sie mir ihren hintern entgegen. und den nahm ich mir. und nach "zart" war uns beiden nicht.

26
Aug
2009

das wiedersehen

es war seltsam, dieses wiedersehen. genauer: das, was diese ersten minuten der zweisamkeit mit ihr im restaurant bei ihm bewirkten, war seltsam. es war, als sei die ganze zeit dazwischen nie gewesen. die vertrautheit war urplötzlich wieder da. diese geistige nähe, die er in ihrer gegenwart verspürte, war so präsent wie damals.

damals. ein paar jahre sind vergangen. für beide hat sich die welt weitergedreht, wenn auch anscheinend nicht immer mit der gleichen geschwindigkeit und auch nicht in die gleiche richtung. das war beiden klar. aber genau diese tatsache war es auch, die beide aneinander fesselte. es gab id edinge, die sie zusammen erlebt hatten. und die dinge, die sie mit anderen erlebten.

ihr kleid war atemberaubend. mehr noch: es war die art wie sie, nur sie, dieses kleid trug. es lebte durch sie. dieser stoff, der auf ihrer haut ruhen konnte und den sie mit ihren bewegungen in schwingung versetzte. und dazu ihre erzählungen von anderen männern. allgemeine, nebensächliche, verspielte bemerkungen. und dann immer mal wieder sehr deutliche worte von ihr, von den dingen, die sie genossen hat. so deutlich, dass er es als bild vor sich sah. und dazu das glitzern in ihren augen, ihr direkter, ihr verführerisch-provokanter blick. da war es fast erleichternd, als er ihren fuss an seinem bein spürte. diese geste, dieses überdeutliche, würde er an diesem abend, in dieser nacht nicht unbeantwortet lassen. noch war er sich dessen nicht bewusst oder gestand es sich noch nicht ein ... doch das feuer brannte. sie hatte es gelegt, er hat es nicht gelöscht. und auch sie würde brennen.

keinen moment länger hätte er es im treppenaufgang ihres hauses ruhig und entspannt mit ihr ausgehalten. endlich spürte er ihre hand auf seiner hose und sein schwanz drückte durch den stoff. an seiner hand spürte er nach einem kurzen, direkten griff zwischen ihre beine, ihren wohlig-warmen saft. er musste sie haben! jetzt!

seine hände griffen nach ihrem busen, drückten den stoff ihres kleides fest auf ihre haut während sie seine hose öffnet und nur soweit runterschiebt, wie unbedingt erforderlich. dann dreht sie sich zur wand um, er schiebt ihren stoff hoch und setzt seine glänzende eichel an, dringt in einem langen stoss in sie. nicht ruhig, nicht entspannt ist er mit ihr. er nimmt sie. hart, schnell. es war gut, so verdamt gut, als er ihren hintern unter sich sah. er nahm sie, stiess tief, fast rücksichtslos in sie, spürte ihren saft an seinem harten fleisch. beide unterdrücken ihre stimmen, doch das klatschen aufeinanderprallender körper ertönt in diesem halbdunklen treppenhaus. seine rechte hand greift fest in ihren nacken, die linke packt ihr becken. nur wenige sekunden dauert es und er jagt seinen saft tief in sie, markiert sie.

"das war noch nicht alles", sagt er zu ihr. und sie antwortet mit einem fordernden lächeln: "das will ich hoffen! du musst schon mehr bieten, als die anderen.". bevor er antworten kann öffnet sie die tür, dreht sich mit diesem grinsen zu ihm um und sagt: "komm schon!"

25
Aug
2009

lange nicht mehr

mit meiner nachbarin geduscht.

wo ist sie?
wohnt sie noch in meiner strasse?
denkt sie noch an unsere erlebnisse?

verdammt .. sie war so heiss...
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klingt nach mehr.. !
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die_erzählerin - 14. Okt, 10:19
freut mich, dass dir...
freut mich, dass dir das bild gefällt! ein glücksfund. oki...
der_nachbar - 2. Aug, 00:57

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